Bildarchiv
zur Messerschmitt Me 262

Dieses Foto zeigt den ersten
Prototypen, die Me 262 V-1.
Am Bug sieht man deutlich einen Kolbenmotor. Dieser Jumo 210 G (600 PS)
wurde 1941 für den Erstflug eingesetzt, da die Konstruktion der
Turbinen noch nicht abgeschlossen war.
Auch bei späteren Testflügen wurde er eingesetzt, um bei etwaigen
Ausfällen der Turbinen einen Notantrieb zu haben.

Hier ein Bild der Me 262 V-2. Sie war
neben der V-3 eine der ersten 3 Testmuster, die bereits im April 1941
gebaut wurden. Mit ihr und der V-3 wurden die ersten umfangreichen
Testflüge absolviert und erste "Kinderkrankheiten" erkannt
und behoben. Das Bild zeigt sehr schön die bereits verwendete
Tarnbemalung.

Dies ist ein Foto der Me 262 V-5. Es
handelt sich hierbei um den ersten Prototypen mit Bugrad.
Für damalige Verhältnisse eine revolutionäre Erfindung.

Ein Prototyp kurz nach dem Start. Es
handelt sich hierbei um die Me 262 V-10. Mit ihr wurde der sogenannte
"Deichselschlepp" getestet. Hierbei sollte eine 1000 kg-Bombe
im Schlepp mitgeführt werden. In der Praxis verursachte dies so viele
Schwierigkeiten, daß man schnell davon absah.
Hier ist eine Aufnahme der Me 262 S-1,
der ersten Maschine aus der S-Vorserie von 22 Flugzeugen.
Die Me 262 A-1a "Schwalbe".
Der erste Typ aus der inzwischen begonnenen Serienproduktion. Bei der
A-1a handelte es sich um die Standardausführung als Jagdeinsitzer mit
der Standardbewaffnung von
vier Mk 108 (30 mm Kanonen) mit insgesamt 360 Schuß Munition.
Die Me 262 B-1a. Die B-Reihe umfaßt
alle 2-sitzigen Typen der Me 262. Ursprünglich als Schulmaschine
gedacht, wurde die B-Version auch als Nachtjäger eingesetzt. Gut zu
sehen ist das sogenannte "Hirschgeweih" am Bug. Dabei handelt
es sich um die Antenne des "Lichtenstein"-SN-2-Radargerätes (FuG
220). Später wurde bei der Version B-2 das vollständig verkleidete
Radargerät "Berlin" (FuG 227) eingesetzt.
Eine sehr schöne Aufnahme einer
Staffel Me 262A-Jägern. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um
Maschinen vom Kommando Nowotny, Anfang 1945.
Dieses Foto zeigt gut die Proportionen
und Abmessungen der Me 262. Da diese Maschine keine
Einheitskennzeichnung hat, handelt es sich wohl um ein frühes
V-Testmuster.
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